Hypnose
Angst - und Panikstörungen
gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen
Durch eine Therapie mit Hypnose ist ein tieferer Kontakt zu emotionalen Prozessen,
zu verborgenen Energiequellen und zur persönlichen Geschichte der Angst möglich.
Wie entstehen Ängste?
Angst ist ein Schutzmechanismus des Körpers und bis zu einem gewissen Grad überlebenswichtig. Angst ist fast jedem Menschen bekannt. Normale Angst hat eine Alarmfunktion und soll Aktivitäten wie z.B. Flucht auslösen, um eine Gefahr zu beseitigen.
Treten Ängste jedoch unbegründet oder übermäßig stark auf können sie pathologisch werden. Eine starke Angstreaktion bei Fehlen von Gefahren oder Bedrohungen kann krankheitswert haben. Die Symptomatik umfasst sowohl seelische als auch körperliche Symptome wie Schwitzen, Herzrasen, Panikattacken, Atemnot, Schwindel und Ohnmachtsgefühle. Angststörungen führen durch die angstbesetzte Erwartungshaltung häufig zu einem Vermeidungsverhalten und zu gravierenden Folgen für die Betroffenen. Soziale Isolation kann die Folge sein. Hier kann eine Therapie helfen.
Folgende Hauptdiagnosen werden unterschieden:
Wie kann Hypnose bei Angsterkrankungen helfen?
Die Hypnose wirkt im Unterbewusstsein, das heißt: Sie erreichen durch Hypnose einen anderen Bewusstseinszustand, der zwischen Wachzustand und Schlafen liegt. Durch die Hypnose und zielgerichteten Suggestionen wird die gewünschte Verhaltensänderung erreicht. Sie können in diesem entspannten schlafähnlichen Zustand der Hypnose Informationen und Suggestionen leichter aufnehmen und verarbeiten. Suggestionen werden bei der Hypnose direkt in das Unterbewusstsein transportiert und alte Verbindungen und Assoziationen zum Thema Angst werden hierbei dauerhaft aufgelöst. Sie müssen bei der Hypnose nichts weiter tun, als sich zu entspannen. Ich kümmere mich um den korrekten Ablauf. Übrigens: Mit einer Showhypnose hat das nichts zu tun! Sie sind bei Bewusstsein und nehmen alles um Sie herum bewusst wahr.
Therapie zur Behandlung von Phobie und Angst
Phobie und Angst (z.B. Prüfungsangst, Tierphobien...) sind mit Hypnose und Verhaltenstherapie sehr gut behandelbar, eine gute Wirksamkeit dieser Verfahren ist bei Ängsten und Phobien erwiesen. Mit Hilfe kognitiver Techniken lernt der Patient, fehlerhafte automatisierte Gedanken (z.B. bei Panikattacken, Prüfungsangst) zu erkennen und zu kontrollieren. So können eingefahrene Verhaltensmuster schrittweise verändert und der Angstkreislauf durchbrochen werden. Mit Hilfe der Exposition lernt der Patient sich schrittweise der Angst auslösenden Situation zu stellen, dies geschieht mit Unterstützung von anerkannten Entspannungsverfahren wie beispielsweise der progressiven Muskelentspannung (gezielte An- und Entspannung von Muskelpartien). Zusätzlich setzt die Hypnose als effektive Behandlungsmethode bei Angsterkrankungen auf eine Lösung des Problems im Unterbewusstsein. Diese Kombination stellt eine sehr wirksame Therapiemöglichkeit dar.
Bei einigen Krankheitsbildern ist die Hypnose kontraindiziert: Dies kann bei einigen Formen der Depression der Fall sein (unterschieden werden z.B. reaktive Depressionen, neurotische Depressionen, endogene Depressionen). Die schwerere endogene Depression ist gekennzeichnet durch Symptome wie z.B. Niedergeschlagenheit, Schlafstörung und einem Morgentief, diese Depression tritt plötzlich und grundlos auf; reaktive Depressionen sind hingegen auf eine auslösende Erfahrung zurück zu führen und zeigen ähnliche Symptome wie die der endogenen Depression, unterscheiden sich jedoch durch eine Schlafstörung mit abendlicher Verschlimmerung der Stimmung. Gerne berate ich Sie zu diesem Thema ausführlich in einem persönlichen Gespräch. Weiterhin ist die Hypnose bei Krankheitsbildern wie der Epilepsie, schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, geistiger Behinderung, Persönlichkeitsstörungen und schweren psychischen Erkrankungen sowie in der Schwangerschaft kontraindiziert.
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