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Psychotherapie


Burnout und Depression stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Angehörige dar!


Der Umgang mit Burnout Erkrankten oder auch depressiven Angehörigen verlangt dem Umfeld einiges ab.

Angehörige möchten den geliebten Menschen unterstützen und eine adäquate Hilfestellung bieten.

Sie erleben jedoch häufig ein Wechselbad der Gefühle und gelangen in den meisten Fällen irgendwann an ihre eigenen Grenzen.

Eine professionelle Hilfe kann das Umfeld, auch wenn die besten Absichten dahinter stehen, in aller Regel nicht leisten. Viel zu verstrickt ist manchmal auch das soziale Gefüge in der Entstehung der Erkrankung.

Prozentual steigt die Anzahl an Burnout-Erkrankten oder auch depressiv Erkrankter jährlich. Für Bekannte, Freunde und Familienmitgliedern ist es häufig schwer, mit dem Betroffenen umzugehen. Nervosität, Angstschübe, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit bis hin zu einer völligen Überforderung belasten auch die Beziehung zu den Mitmenschen. Häufig ist ein Rückzug des Betroffenen in sich selbst die Folge. Das Umfeld fühlt sich als hilfloser Zuschauer des Szenarios.
Burnout Hilfe in Darmstadt Wiesbaden Mainz Frankfurt
Das Gefühl der Machtlosigkeit ist für Angehörige keine Seltenheit. Die Folge können eigene Stressreaktionen und Überforderung sein. Burnout entsteht nicht von heute auf morgen. Belastungsgrundlagen sammeln sich oft über Monate oder gar Jahre an. Das Gleiche gilt demnach auch für die Therapie. Eine Verhaltenstherapie geht auf den Einzelnen und sein Umfeld ein und erfordert ein hohes Maß an Geduld.


Ist bei einem Ihrer Angehörigen ein Burnout diagnostiziert worden, gibt es verschiedene Dinge, die Sie beachten sollten.



1. Hilfe annehmen und sich informieren

Wichtig ist, dass der Betroffene professionelle Hilfe annimmt. Allerdings sollte er nicht dazu gedrängt werden. Versuchen Sie vielmehr, denjenigen mit Argumenten dazu zu bewegen, sich selbst Hilfe suchen zu wollen. Benennen Sie lieber Symptome als Erkrankungen. Wenn Schlafstörungen vorliegen, regen Sie den Betroffenen an, sich professionelle Hilfe gegen die quälenden Schlafprobleme zu suchen. Je nachdem, wie nahe Sie dem Erkrankten stehen, könnten Sie ihn zu den Sitzungen begleiten.

Auch als Angehöriger können Sie sich Hilfestellung holen, um mit der eigenen Hilflosigkeit und Überforderung besser umzugehen und nicht selbst in das Hamsterrad zu gelangen.

Wenn Sie lernen, die Ursachen und Verlaufsbilder zu verstehen, haben Sie eine Basis, um dem Betroffenen zu helfen.

2. Geduld als Grundprinzip

Vorschnelle Handlungen, sind sie auch noch so gut gemeint, bringen häufig das Gegenteil des Gewollten. Überstürzte Reaktionen und der Versuch, den Betroffenen zu etwas zu zwingen, sind in der Regel zum Scheitern verurteilt. Beweisen Sie Geduld und zeigen Sie als Vertrauter, dass Sie wissen, was Sie tun. Geben Sie dem Betroffenen Zeit, sich mit seiner Erkrankung und der Situation abzufinden und zeigen Sie Verständnis. Bei Burnout und Depression helfen kleine Schritte zum großen Erfolg. Das sollte sich jeder Mitbetroffene vor Augen halten. Bestärken Sie den Betroffenen bei diesen Schritten und feiern sie gemeinsam die kleinen Zwischenerfolge.

3. Akzeptanz der Eigenständigkeit

Häufig neigen Angehörige dazu, den Betroffenen zu bevormunden. Ein Burnout oder eine Depression löst keine Unmündigkeit aus, auch wenn es auf das Umfeld so erscheinen mag. Respektieren Sie die Wünsche und Bedürfnisse des Betroffenen. Halten Sie demjenigen nicht vor, dass er nicht dazu in der Lage sei, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Viel eher gilt es, die Eigenständigkeit des Erkrankten zu akzeptieren, aber gleichermaßen für ihn da zu sein. Drängen Sie sich nicht auf, wenn der Betroffene seine Ruhe möchte bzw. für sich sein möchte.

4. Ein offenes Ohr

Wenn Sie sich für das Gefühlsleben des Anderen sensibilisieren, werden Sie mit der Zeit feststellen, wann er jemanden zum Reden braucht. Haben Sie ein offenes Ohr für den Erkrankten. Damit helfen Sie ihm, eine Last loszuwerden und erfahren möglicherweise Dinge, die für die Behandlung der Erkrankung essenziell sein können. Häufig ist es so, dass Erkrankte nur ein Bruchteil dessen, was sie beschäftigt, in den Therapiesitzungen loswerden. In vertrauensvoller Umgebung und Gesprächen mit den Liebsten können wertvolle Informationen für die weiterführenden Sitzungen in Erscheinung treten.

5. Lob und Motivation

Das Gefühl der eigenen Unfähigkeit nagt häufig an den Betroffenen. Häufig schätzen sie die eigenen Erfolge gering und können sie nicht als solche wahrnehmen. Halten Sie dem Betroffenen vor Augen, was er kann und loben Sie ihn für Erreichtes. Motivieren Sie ihn dazu, sich von seiner Krankheit und dem, was ihn belastet, abzulenken. Sport und gemeinsame Unternehmungen unterstützen die therapeutischen Maßnahmen. Gesunde Bewegung ist ein äußerst wichtiges und wirkungsvolles Mittel gegen Burnout und Depression. Das belegen diverse wissenschaftliche Studien.

6. Warnsignale erkennen

Leider kommt es immer wieder vor, dass Betroffene keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen. Nehmen Sie Suizidäußerungen in jedem Fall ernst und konsultieren Sie einen Arzt. Zudem sollten Sie auch auf weniger klare Äußerungen achten. Kommt Ihnen etwas bedenklich vor, sprechen Sie den Betroffenen darauf an.

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Auch als Angehöriger sollten Sie sich Hilfestellung holen, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Als Coach biete ich Ihnen zeitnahe Hilfe bei Burnout in Darmstadt und Umgebung an. Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung!


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